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Im Experimentierfeld „CattleHub“ geht es um den Einsatz digitaler Technik in der Rinderhaltung. Dabei soll vor allem die Etablierung digitaler Assistenzsysteme in der Rinderhaltung unterstützt und aktiv gestärkt werden. Ziel ist, dass Landwirte und deren Tiere durch verbesserte Entscheidungsempfehlungen profitieren. Dazu werden im Projekt unterschiedliche Systeme validiert und spezifische Verbesserungen in den Bereichen Tracking, Sensorik, Funkvernetzung sowie Energieversorgung angestrebt. Auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz soll geprüft werden und zu höheren Prognosesicherheiten in der Datenanalyse beitragen. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend aufbereitet und in die praktische Rinderhaltung übertragen.

Das Experimentierfeld „CattleHub“ teilt sich in sieben verschiedene Experimentierbereiche auf. Diese werden jeweils von einem Projektpartner geleitet, um die Kompetenzen optimal zu nutzen.

Innerhalb des Experimentierfeldes sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die in der Praxis Anwendung finden und die Tierhalter bei der Beantwortung unseres Mottos „How is the cow?“ unterstützen. So werden im Bereich der Sensorik und Funkvernetzung Verbesserungen für die energetische Versorgung der Systeme angestrebt, um bestehende Systeme nachhaltiger und langlebiger zu machen. Zudem eröffnet dies Möglichkeiten für komplexere Sensorsysteme und Outdoor- Anwendungen. Durch die Schaffung einheitlicher Testmethoden können objektive Empfehlungen für die Praxis gegeben werden, die sowohl wirtschaftliche Vorteile bieten, aber auch das Tierwohl steigern können. Ein Beispiel sind Tracking-Systeme, welche seit Kurzem immer häufiger genutzt werden. Diese Systeme liefern eine große Menge an Informationen über das Tier, die hinsichtlich der Tiergesundheit ausgewertet werden können. Zudem soll die Bedienerfreundlichkeit der Assistenzsysteme verbessert werden. Dabei profitieren die Landwirte von einer effektiveren Arbeitsweise, da die gesamten Arbeitsprozesse in der Rinderhaltung durch einen verbesserten Umgang mit Daten und Entscheidungen positiv beeinflusst werden. Bei der Datenanalyse sollen z. B. Auswertungsmethoden der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens untersucht werden und für höhere Prognosesicherheiten in der Milchviehhaltung sorgen. Außerdem sollen die Geschäftsprozesse optimiert werden, da in diesem Bereich ein großes Potenzial gesehen wird. Dazu wird das Wirtschaftssystem Rind inklusive der Akteure, Abläufe und den wirtschaftlichen Transferleistungen charakterisiert und verdeutlicht, welche Anforderungen die Landwirte an Assistenzsysteme stellen.

In allen sieben Experimentierbereichen ist der Wissenstransfer das übergeordnete Ziel. Die gewonnenen Ergebnisse sollen in die Praxis eingearbeitet und den Landwirten zur Verfügung gestellt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden z. B. Leitfäden und Empfehlungen für die Praxis erstellt. Außerdem sollen Fachtagungen, Workshops, Feldtage, digitale Angebote und weitere Veranstaltungen geplant werden. Über die Veranstaltungen und Angebote möchten wir Sie unter anderem auf dieser Homepage auf dem Laufenden halten.

Stand der Wissenschaft und Technik; bisherige Arbeiten

Projektpartner

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

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