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Entscheidungsunterstützung/ Assistenzsysteme

Das Landesamt für Umwelt Landwirtschaft und Geologie in Köllitsch (Sachsen), befasst sich mit dem sechsten Experimentierbereich, welcher die „Assistenzsysteme“ umfasst. In enger Zusammenarbeit mit Landwirten werden Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen der Systeme anhand von gesammelten Daten identifiziert, um wertvolle Aussagen über deren Nutzen für die Praxis zu treffen.

Trotz ungünstiger Umstände der Corona-Kontaktbeschränkungen haben wir es in den letzten Wochen geschafft, die Zusammenarbeit mit sechs Milchviehbetrieben zu beginnen. Diese Betriebe, Agrargenossenschaften, aber auch private Milchviehbetriebe, nutzen verschiedene Sensor- und Ortungssysteme bei ihrer täglichen Herdenbetreuung. Die Gründe der Betriebe, in solche Assistenzsysteme zu investieren, waren dennoch vielschichtig. Einige Betriebe haben die Anzahl der Kühe erhöht oder in die Automatisierung der Milchproduktion investiert, wobei andere aufgrund des Arbeitskräftemangels gezwungen waren, auf digitale Hilfsmittel zu setzen.

Nach den ersten Betriebsbesuchen und Interviews mit den Betriebsverantwortlichen, konnten wir bereits einige gemeinsame Ziele und Erwartungen, die sich für den Einsatz der Assistenzsysteme ergeben, dokumentieren. Neben der Verbesserung der tierischen Erfolgsparameter (Brunsterkennung, Gesundheit, Besamung etc.) ist die Zeitersparnis im Zusammenhang mit einer schnellen Kuhlokalisation im Stall ein sehr häufig genannter Grund für Kosteneinsparungen.

Für jeden Betrieb haben wir individuelle Versuchspläne zur Untersuchung der Funktionalität und Praktikabilität erstellt und werden die Abläufe in den Betrieben tiefgreifender untersuchen.

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